Homeoffice – Fluch oder Segen?

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Du hast einen Homeoffice-Tag? Dann kannst du nebenbei die Wäsche waschen, staubsaugen oder einkaufen. Doch so ist das nicht gedacht. Lies hier, wie du deine Heimarbeit besser machst.

Egal, ob du noch zur Uni gehst, oder ob du schon im ersten Job angekommen bist: Tage, an denen du zuhause lernen oder arbeiten kannst, sind angenehm. Keiner sieht dich – du kannst also theoretisch im Pyjama mit dem Laptop auf dem Sofa sitzend deine Aufgaben abarbeiten. Allerdings führt das nicht immer ans gewünschte Ziel. Erfolgreicher bist du, wenn du diese Punkte beachtest:

Du musst ein Buch oder einen Fachartikel lesen? Das geht natürlich auch im Bett. Aber sobald du selbst am Computer etwas machen musst, ist es besser, wenn du an einem Schreibtisch sitzt. So vermeidest du langfristig Haltungsschäden, aber du bist dadurch auch konzentrierter. Das ist besonders dann wichtig, wenn du mit deinen Kollegen von der Arbeit im Austausch bist – sei es per Telefon, Slack, Trello, WhatsApp oder Mail.

Homeoffice im Arbeitszimmer

„Schreibtisch“ ist ein gutes Stichwort: Wenn du bei deinem Arbeitgeber eine Homeoffice-Regelung hast, musst du auch in einem richtigen Arbeitszimmer sitzen. Das sehen die entsprechenden Gesetze vor. Als Studierender wirst du vermutlich eher eine Arbeitsecke als ein Arbeitszimmer haben. Auf sie solltest du aber nicht verzichten. Denn wenn du an einem klar definierten Arbeitsplatz sitzt, ist die Ablenkungsgefahr geringer.

Mach dir eine To-do-Liste: Was willst du an deinem Arbeitstag zuhause alles erledigen? Beginne mit den Dingen, die dringend sind, also wo es einen zeitlichen Druck gibt. Mach dann weiter mit wichtigen Sachen. Sie sind eben nicht zeitlich gebunden, aber trotzdem müssen sie gemacht werden. Wenn du dann noch Zeit hast, kannst du zu den Dingen übergehen, die du irgendwann einmal machen solltest. Zu diesem Zeitpunkt kannst du auch die Waschmaschine einschalten oder zwischendurch saugen – aber bitte nicht vorher.

Lass dich nicht ablenken

Falls du in die Ablenkungsfalle trittst, denk immer daran: Du hast dir heute den Arbeitsweg gespart. Diese Zeit kannst du nutzen, um andere Dinge zu machen, als die, die wirklich wichtig sind. Aber beginne damit erst, wenn du die wichtigen Dinge auf der To-do-Liste abgehakt hast.

Überleg dir gut, ob du dich mittags mit Freunden auf einen Kaffee triffst. Deine offizielle Mittagspause bei der Arbeit oder an der Hochschule liegt wahrscheinlich bei einer Stunde. Ein Treffen zum Kaffee kann sich aufgrund des fehlenden zeitlichen Drucks schnell ausweiten. Dann kommst du in Verzug. Schiebe also das Treffen lieber auf den frühen Abend.

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