Taschengeld – Wie viel sollten die Kleinen bekommen?

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Die Frage nach einer angemessenen Höhe des Taschengeldes beschäftigt Eltern auf der ganzen Welt. Zum einen sollen die Kleinen ein Gefühl bekommen, was die alltäglichen Dinge kosten – andererseits sollen Sie auch lernen, nicht alles auf einmal auszugeben.

Wieviel Taschengeld ist angebracht?

In erster Linie ist die Höhe des Taschengeldes Ermessenssache der Eltern. Natürlich hängt es auch davon ab, was das Einkommen der Eltern ermöglicht.
Als eine Hilfestellung für Eltern zur angemessenen Höhe des Taschengeldes hat der Deutsche Sparkassen- und Giroverband eine Expertise „Taschengeld und Gelderziehung“ beim Deutschen Jugendinstitut (www.dji.de) beauftragt. Die daraus entstandenen Empfehlungen sind der folgenden Grafik zu entnehmen:

Taschengeld
Taschengeldempfehlung vom DSGV. Quelle: http://www.geldundhaushalt.de

Auch das Jugendamt hat eine ähnliche Empfehlung: Jährlich veröffentlicht es eine Taschengeldtabelle, die ebenfalls nach dem Kindesalter gestaffelt ist, denn die Bedürfnisse des Kindes nehmen mit dem Alter zu:

Taschengeldtabelle
Taschengeldtabelle 2016 – Empfehlung des Jugendamtes

Anbei möchten wir Ihnen 7 Tipps geben, die Ihnen das Taschengeldgeben erleichtern sollen:

  1. Definieren Sie gemeinsam mit Ihrem Kind Sparziele. Wünscht es sich beispielsweise ein neues Fahrrad, bieten Sie ihm an, das Geld zu verwahren, bis die benötigte Summe erreicht ist oder denken Sie ggf. über ein eigenes Konto nach.
  2. Taschengeld sollte regelmäßig zu fest vereinbarten Zeiten gezahlt werden. So können Kinder besser planen. Kleinere Kinder sollten im Wochenrhythmus Taschengeld bekommen, weil der Zeitraum eines Monats für sie in der Regel nur schwer zu überblicken ist.
  3. Stark bleiben! Hat Ihr Kind bereits sein ganzes Taschengeld ausgegeben und fragt nun nach einem Vorschuss? Bleiben Sie stark und vermitteln Sie ihm, weshalb es so wichtig ist, sich sein Geld einzuteilen. Geben Sie nicht nach, das macht der Arbeitsgeber später ja auch nicht.
  4. Binden Sie das Taschengeld nicht an Auflagen, wofür es verwendet werden soll. Ob Süßigkeiten oder Spielzeug –  Lassen Sie Ihr Kind eigene Erfahrungen machen.
  5. Taschengeld sollte keine erzieherische Maßnahme sein!
    „Wenn du dein Zimmer nicht aufräumst, kürzen wir dir das Taschengeld!“. So oder so ähnlich sollte man es nicht machen. Schließlich ist das Taschengeld keine Belohnung für gutes Benehmen oder gute Taten, sondern soll den Umgang mit Geld schulen.
  6. Getrenntlebende Eltern sollten eine einheitliche Regelung finden und nicht unabhängig voneinander doppelt Taschengeld zahlen.
  7. Sprechen Sie mit Ihrem Kind über Geld. Die finanzielle Situation innerhalb der Familie sollte kein Tabuthema sein.

Lassen Sie Ihr Kind ruhig selbst entscheiden, wann es sein Taschengeld wofür ausgibt. Doch um zu begreifen, was die unterschiedlichen Wünsche aber auch alltägliche Dinge wie Kleidung und Essen kosten, sollte es verstehen, dass es sinnvoll ist, regelmäßig ein bisschen Geld zur Seite zu legen.

TIPP: Sparen ist in Zeiten von Niedrigzinsen natürlich ein Thema für sich. 3% Zinsen für Kinder bis zu einem Alter von 10 Jahre können sich da schon sehen lassen. Die können wir Ihnen für das kostenlose MEINKonto KNAX anbieten! Für Kinder ab 11 Jahren bieten wir ebenfalls ein kostenloses Kontomodell – das MEINKonto SMART. Vereinbaren Sie gerne einen Termin mit Ihrem Nachwuchs bei Ihrem Berater/Ihrer Beraterin.

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