Anlagethema der Woche

jeden Samstag in den Kieler Nachrichten sowie anschließend hier im Blog

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Anlagethema

Aktien, Fonds, Staatsanleihen – was sich hinter diesen und weiteren Begriffen rund um Finanzen und Geldanlage verbirgt, erklären wir im Anlagethema der Woche. Auf einen Blick erfahren Sie hier wöchentlich, wie einzelne Kriterien einzuschätzen sind.

Definition der Kriterien:

AnlagethemaRendite: langfristig erwartete Rendite
Wertschwankungen: Volatilität
Sicherheit: Emittentenrisiko, Insolvenzrisiko
Verfügbarkeit: Möglichkeit, die Anlage kurzfristig – ggf. unter Inkaufnahme von Verlusten – veräußern zu können
Inflationsschutz: positive Realverzinsung zu erwarten

Übrigens: Hier beantworten wir weitere Fragen rund ums Thema Wertpapiere.


1KW 38: Kryptowährung

Vor knapp zehn Jahren (2009) wurde mit Bitcoin das erste öffentlich gehandelte Kryptogeld vorgestellt. Dieses mittlerweile bekannteste digitale Zahlungsmittel basiert auf einer dezentralen Anwendungssoftware, mit deren Hilfe sichere, anonyme globale Finanztransaktionen ermöglicht werden. Die Anwendung nutzt eine komplexe
Verschlüsselungstechnologie (Kryptografie). Daher wird Bitcoin als Kryptowährung bezeichnet. In der Zwischenzeit haben sich tausende digitale Zahlungsmittel wie etwa Neo, Ripple, Ethereum, Stellar oder EOS etabliert.

Kryptowährungen erfüllen heute aber kaum die Funktionen, die eine Währung erfüllen sollte: Allem voran ist eine Währung ein „allgemein akzeptiertes“ Zahlungsmittel. Von
mehreren Milliarden Zahlungstransaktionen, die in der Weltwirtschaft täglich stattfinden, laufen derzeit etwa nur rund 200 000 über Bitcoins. Damit ist Bitcoin weit davon entfernt, ein ausreichend „akzeptiertes“ Zahlungsmittel zu sein.

Eine Nutzung von Bitcoin, insbesondere zur Geldanlage, ist zum aktuellen Zeitpunkt als hochspekulativ einzuordnen. Die weitere Entwicklung der Bedeutung von Kryptowährungen hängt unter anderem davon ab, inwieweit staatliche Institutionen deren uneingeschränkten Einsatz tolerieren. Dagegen ist für die Blockchain-Technologie aufgrund ihrer Sicherheit und Dezentralität für die Zukunft ein breites Anwendungsspektrum zu erwarten. Eine Blockchain ist ein Datenspeicher, in dem jede neue Transaktion in einem Block gespeichert und dann an eine Kette vorhandener Datensätze angehängt wird.

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2KW 37: Nachhaltigkeitsfonds

Nachhaltiges Handeln wird in der heutigen Zeit immer wichtiger. Die Bereitschaft, ethische,
soziale und ökologische Verantwortung zu tragen, wächst. Eine Investition in nachhaltig
agierende Firmen, zum Beispiel über Nachhaltigkeitsfonds, kann gewinnbringend sein – denn ihre Produkte und Dienstleistungen sind gefragter denn je. Was aber ist eine nachhaltige Geldanlage?

Die Deka, das Wertpapierhaus der Sparkassen, orientiert sich an folgender Definition: „Nachhaltige Investments sind Geldanlagen, bei denen über ökonomische Faktoren hinweg auch soziale und ökologische Kriterien berücksichtigt werden“. Die Berücksichtigung der ESG-Kriterien – Environmental steht für Umwelt, Social für Soziales und Governance für gute Unternehmensführung – ist in der Anlagepolitik fest verankert. Ein zweistufiger Auswahlprozess stellt sicher, dass konsequent in die aussichtsreichsten, ökologisch und ethisch handelnden Unternehmen und Staaten investiert wird. Dazu gehören fest definierte Ausschlusskriterien. Wer beispielsweise Menschenrechtsverstöße begeht oder korrupt ist, fällt durch das Raster. Aus dem verbleibenden Universum werden die Firmen ausgewählt, die über alle Nachhaltigkeitskriterien hinweg zu den besten ihrer Klasse gehören. Dieser Ansatz wird auch Best-in-Class genannt.

Nachhaltig wirtschaftende Firmen weisen weiteres Potenzial auf: Der unweltschonende und effiziente Umgang mit Ressourcen spart zum einen Kosten, zum anderen sorgt die Forschung und Entwicklung hinsichtlich umweltfreundlicher Produkte und Verfahren dafür, dass sich das Innovationspotenzial erhöht und neue Märkte geschaffen werden. Anleger von Nachhaltigkeitsfonds können also mit gutem Gewissen an Renditechancen partizipieren und einen wichtigen Beitrag für die Zukunft leisten.

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Übrigens: Auch die Förde Sparkasse legt großen Wert auf Nachhaltigkeit.

3KW 36: Aktienanleihe

Eine Aktienanleihe richtet sich an Anleger, die während der vorgegebenen Laufzeit einen festen Zinsertrag erzielen möchten und die davon ausgehen, dass der Kurs des Basiswerts (i. d. R. eine Aktie oder ein Aktienindex) bei Fälligkeit auf oder über einer festgelegten Kursschwelle, dem sogenannten Basispreis, liegt. Hierdurch haben Anleger die Möglichkeit, auch an sich seitwärts bewegenden Aktienmärkten zu partizipieren. Unabhängig von der Kursentwicklung des Basiswerts erfolgt am jeweiligen Zinszahlungstag eine Zinszahlung zu einem festen Zinssatz. Der Zinssatz liegt meist über dem Marktzins für festverzinsliche Wertpapiere.

Schauen wir uns das Thema einmal anhand der Beispiel AG an: Der vereinbarte Basispreis für die Aktienanleihe der Beispiel AG beträgt 100 Euro. Hieraus ergeben sich zwei mögliche Varianten. Schließt der Aktienkurs am Ende der Laufzeit der Anleihe auf oder über 100 Euro, erhält der Anleger seine regelmäßigen Zinszahlungen und den Kaufwert der Anleihe zurück. Sollte hingegen der Aktienkurs der Beispiel AG unter 100 Euro gefallen sein, erhält der Anleger ebenfalls seine Zinszahlungen. Statt der Rückzahlung seines Geldes werden ihm allerdings Aktien der Beispiel AG geliefert, deren Gegenwert – wohlmöglich erheblich – unter dem ursprünglich investierten Betrag liegen wird. Ob und in welcher Höhe dann tatsächlich Verluste realisiert werden, hängt davon ab, wann und vor allem zu welchem Kurs der Anleger die Aktien der Beispiel AG verkauft. Während der Laufzeit kann der Wert der Aktienanleihe insbesondere durch marktpreisbestimmende Faktoren wie z.B. die Kursentwicklung des Basiswerts, die Schwankungsintensität des Kurses des Basiswerts und/oder die allgemeine Zinsentwicklung nachteilig beeinflusst werden.

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4KW 27: Tagesgeldkonto

Auf einem Tagesgeldkonto können Sparer kurzzeitig nicht benötigtes Kapital flexibel parken, zum Beispiel als Reserve, falls spontane oder unerwartete Ausgaben anfallen. Meist wird es ergänzend zu einem Girokonto geführt. Das Girokonto dient in diesem Fall als sogenanntes Referenzkonto, über das Ein- und Auszahlungen des Tagesgeldkontos ablaufen – denn direkte Überweisungen oder die Teilnahme am Zahlungsverkehr sind bei dieser Kontoform nicht möglich.

Im Vergleich zum Festgeldkonto und Sparbuch hat das Tagesgeldkonto einen großen Vorteil: die Flexibilität. Aufgrund der täglichen Verfügbarkeit existieren keine festen Laufzeiten, Sparer können also jederzeit über das gesamte Guthaben verfügen. Zudem sind Zuzahlungen oder Umbuchungen jederzeit möglich. Ein Tagesgeldkonto kann man ganz bequem online führen. So haben Sparer alle Kontodetails und den aktuellen Kontostand
im Blick. Rutscht das Girokonto mal ins Minus, ist eine Rücküberweisung vom Tagesgeldkonto schnell erledigt. Bleibt am Monatsende hingegen mehr übrig als erwartet,
kann einfach eine Umbuchung vorgenommen werden. Und auch die Sicherheit spielt eine Rolle: Denn Einlagen genießen den Schutz von besonderen Sicherungssystemen.

Zinsen gibt es auf dem Tagesgeldkonto in der Theorie ab dem ersten Tag, doch richten sich diese nach dem aktuellen Zinsniveau. Und da die allgemeinen Zinsen momentan sehr niedrig oder gar negativ sind, liefern auch Tagesgelder keine nennenswerte Rendite. Anleger sollten deshalb nicht mehr als unbedingt erforderlich auf diesen Konten parken. Für Beträge, die demnächst nicht benötigt werden, bietet es sich an, alternative Anlageformen
wie z.B. Wertpapiere in Erwägung zu ziehen.

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5KW 26: Mischfonds

Die richtige Mischung macht’s – das gilt auch bei der Geldanlage. Häufig fällt im Hinblick auf passende Investmentideen der Begriff Mischfonds. Aber was ist das Besondere an dieser Fondsgattung? Sie richten sich an Anleger, welche die Chancen an den Kapitalmärkten breit gestreut nutzen wollen. Denn in einem Mischfonds wird in diverse Anlageklassen – beispielsweise Aktien, Rentenpapiere und Geldmarkttitel – investiert. Mischfonds können dabei die Gewichtung der Anlageklassen jederzeit verändern. Durch diese Vielfalt hat der Fondsmanager einen größeren Spielraum, um auf unterschiedliche Marktphasen zu reagieren: Bei steigenden Aktienmärkten kann zum Beispiel verstärkt in chancenreiche Aktien investiert werden, bei turbulenten Märkten kann eine Umverteilung in
stabilere Anlagen erfolgen, die weniger Risiken aufweisen.

Grundsätzlich gilt: Durch die sehr flexiblen Ausgestaltungsmöglichkeiten können Mischfonds für fast alle Chance-Risiko-Profile konzipiert werden. Dadurch eignen sie sich für zahlreiche Anleger, da sie vielen unterschiedlichen Bedürfnissen gerecht werden. Ferner erreichen sie
über die Investition in mehrere Anlageklassen eine sehr breite Streuung der Anlage. Experten sprechen in diesem Zusammenhang von Diversifikation. Trotz der erhöhten Flexibilität unterliegen natürlich auch Mischfonds Wertschwankungen. Damit verbundene
Verluste können nicht ausgeschlossen werden.

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6KW 25: Immobilien und Immobilienfonds

Der Traum vom Eigenheim – für viele Menschen sind die eigenen vier Wände eine der größten Investitionen des Lebens. Immobilien gelten dabei als inflationssichere und renditestarke Kapitalanlage mit steuerlichen Vorteilen. So sind zum Beispiel Ausgaben für vermietete Häuser oder Wohnungen als Werbungskosten von der Steuer absetzbar. Zudem werden Immobilien als wertbeständig kategorisiert und bieten abhängig von verschiedenen Faktoren wie Lage oder Ausstattung Potenzial für Wertsteigerungen. Allerdings erfordern Immobilien nicht nur aufgrund der spürbaren Preissteigerung meist eine Investitionssumme, die für viele Sparer zu hoch ist. Auch besteht ein erhöhtes Risiko, wenn ein einzelnes Objekt einen großen Teil des gesamten Vermögens ausmacht – es empfiehlt sich vielmehr eine breite Streuung auf verschiedene Anlageklassen.

Um an der Beständigkeit von Immobilien partizipieren zu können, gibt es noch einen anderen Weg: Als Anleger eines Offenen Immobilienfonds besteht die Möglichkeit, ein kleines Stück an großen Häusern zu erwerben. Zu beachten ist hierbei: Auch Immobilienfonds unterliegen Wertschwankungen, damit verbundene Wertverluste können nicht ausgeschlossen werden.

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7KW 24: Rentenfonds

Rentenfonds können zwar auch sinnvolle Bausteine zur Altersvorsorge sein – mit der Rente nach dem Berufsleben haben sie aber nichts zu tun, wie manch einer denken könnte. Das Wort Renten stammt aus dem Französischen und wird mit „regelmäßigem Einkommen“ übersetzt. Rentenfonds werden von Fondsgesellschaften aufgelegt und angeboten. Die Gelder interessierter Anleger werden gesammelt, gebündelt und überwiegend in verzinsliche Wertpapiere investiert, die auch als Anleihen bekannt sind.

Das Angebot an Anleihen ist mittlerweile so vielfältig, dass es für Privatanleger schwierig ist, den Überblick zu behalten und zugleich einzuschätzen, welche Chancen und Risiken diese unterschiedlichen Rentenpapiere haben. Bei einem Rentenfonds übernimmt ein Fondsprofi für den Anleger die anspruchsvolle Auswahl aus der Vielzahl möglicher Wertpapiere. Er beobachtet den Anleihemarkt und kauft die aussichtsreichsten Rentenpapiere. Dabei achtet er auf die geeignete Zusammensetzung nach Kriterien wie Herausgeber, Bonität und Laufzeit. Obwohl Rentenfonds als relativ sichere Geldanlage gelten, unterliegen sie Kursschwankungen. Verluste können demnach nicht ausgeschlossen werden, insbesondere, wenn sich das Zinsniveau ändert oder sich die Zahlungsfähigkeit des Emittenten verschlechtert. Der Anleger kann seine Fondsanteile grundsätzlich börsentäglich an seine Fondsgesellschaft zurückgeben.

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8KW 23: Kunst, Whisky, Sneaker

Eine Mehrzahl von Investmentfonds investiert in Sachwerte wie Immobilien und Aktien. Warum nicht in seltene Gegenstände mit der Chance einer hohen Wertsteigerung wie Kunst, Whisky oder Sneaker? Bei Sneakers kosten Sammlerstücke bis zu 23.000 Euro – eine Wertsteigerung, die sich aus der begrenzten Verfügbarkeit von etwas ergibt, was plötzlich viele Menschen haben wollen.

Wie ist diese ungewöhnliche Geldanlage nun mit dem Aktienmarkt vergleichbar? Wer Aktien kauft, dem gehört ein Anteil an der betreffenden Aktiengesellschaft. Ein Aktionär bekommt zum einen im Normalfall den Anteil des jährlichen Gewinns ausbezahlt (Dividende), zum anderen partizipiert er an der Wertsteigerung des Unternehmens. Diese Wertsteigerung – alternativ kann man auch sagen, die Erwartung zukünftiger Gewinne – spiegelt sich dann in dem Aktienkurs wider. Wertsteigerungen bei Sneakers hingegen resultieren daraus, dass für knappe Güter viel Nachfrage besteht, und deshalb deren Preise stark steigen. Da diese Nachfrage aber zum Großteil darin begründet ist, dass weiter steigende Preise erwartet werden, nicht jedoch in irgendeinem zukünftig steigenden Nutzen, ist hier Spekulation im Gange. Für eine solide und verlässliche Geldanlage eignen sie sich daher eher nicht.

Zusätzlich sind die derzeit so gehypten Sneakers unterschiedlich in Form, Farbe und Qualität. Damit werden sie schwerer handelbar, ihr Wert ist schwieriger einzuschätzen. Unabhängig davon können besondere Gegenstände durchaus für Sammler und Liebhaber sehr „wertvoll“ sein.

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9KW 22: Industrie 4.0

Hinter „Industrie 4.0“ stehen Unternehmen, deren Kundenbeziehung, Produktion und Verteilung von Waren sich durch die Digitalisierung vollkommen verändern. Und das bedeutet, dass Maschinen und Menschen mit Informations- und Kommunikations-technik-Systemen via Internet verbunden werden. Ein intelligentes Werkzeug in einer Fabrik weiß dank eingebauter Sensoren beispielsweise selbst, wann es gewartet oder ersetzt werden muss, und meldet das rechtzeitig über ein Netzwerk. Oder ein Kunde konfiguriert im Internet den Turnschuh seiner Träume. Gleichzeitig nimmt ein 3-D-Drucker beim Hersteller die Produktion des Unikats auf.

Eine immer ausgefeiltere Nutzung von Daten ermöglicht also extrem kundenorientierte Produktions- und Vermarktungsprozesse, die zu einer individualisierten Massenfertigung führen. Experten rechnen damit, dass alleine hierzulande Produktivitätssteigerungen von 20 Prozent und mehr möglich sind. Deutschland ist dabei besonders stark im Maschinenbau oder in der Automobilindustrie. An dieser Entwicklung können auch Anleger partizipieren: Aktienfonds wie der Deka-Industrie 4.0 investieren in Unternehmen, die an dem Entwicklungspotential der vierten industriellen Revolution teilhaben. Der Aktienfonds setzt dabei insbesondere auf Unternehmen, die es anderen ermöglichen, sich zu verändern – also auf den Spezialisten, der den digitalen Wandel unterstützt. Gleichwohl sollten Anleger beachten, dass Investmentfonds Kursschwankungen unterliegen, die sich negativ auf den Wert der Anlage auswirken können.

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10KW 21: Dividenden als Zinsersatz

Erstmals schütten die Aktiengesellschaften in Deutschland mehr als 50 Milliarden Euro an Dividenden aus. Und es sieht gut aus, dass sich der Trend fortsetzt, denn die globalen
Wachstumsaussichten für 2018 bleiben positiv. Diese Entwicklung sollte sich auch in den Gewinnen der Unternehmen widerspiegeln – und damit in einem soliden Wachstum der Ausschüttungen.

Wie können nun Anleger an Unternehmenserfolgen teilhaben? Beispielsweise ist das über einen Fonds, der sich etwa auf dividendenstarke Unternehmen fokussiert, möglich. Mit einem auf lukrative Dividendenwerte ausgerichteten Fonds (der Deka) haben Anleger die Chance auf attraktive Dividendenausschüttungen und mögliche Kursgewinne. Bei der Anlagestrategie liegt ein klarer Fokus auf der Regelmäßigkeit von Dividendenzahlungen. Anleger partizipieren so an der Expertise des Deka-Fondsmanagements bei der weltweiten Auswahl von Aktien verlässlicher Unternehmen, die langfristig erfolgreich sind. Dadurch erhalten sie eine breite Streuung von Unternehmensaktien verschiedener Branchen. Allerdings ist auch bei der besten Auswahl jederzeit mit Kursrückgängen zu rechnen. Dividenden können helfen, Schwankungen abzufedern, weil sie weniger anfällig für die Entwicklungen der Kapitalmärkte sind.

Übrigens: Wer seine Ausschüttungen nicht sofort wieder ausgeben möchte, der kann sie einfach wieder anlegen und somit am Zinseszinseffekt partizipieren. Gleichwohl gilt: Investmentfonds unterliegen Wertschwankungen, die sich negativ auf das Anlageergebnis auswirken können.

Allein verbindliche Grundlage für den Erwerb von Deka Investmentfonds sind die jeweiligen wesentlichen Anlegerinformationen, die jeweiligen Verkaufsprospekte und die jeweiligen Berichte, die Sie in deutscher Sprache bei Ihrer Sparkasse oder Landesbank oder von der DekaBank Deutsche Girozentrale, 60625 Frankfurt und unter www.deka.de erhalten.

11KW 20: Aktienfonds

Einzelne Aktien bergen hohe Gewinnchancen, aber auch Verlustrisiken – besser ist es, das Geld auf viele Wertpapiere zu verteilen. Der einzelne Anleger hat oft wenig Zeit, um sich detailliert mit der Vielzahl an Aktien zu beschäftigen. Und es fehlt an Kontakten: Wer hat schon die Möglichkeit, regelmäßig mit Vorständen von Aktiengesellschaften zu sprechen? Hier kommen Aktienfonds ins Spiel: Viele Anleger stecken ihr Geld in einen Topf, einen sogenannten Fonds. Ein Fondsmanager verwaltet dann das Vermögen: Er beobachtet den Markt und nimmt Käufe oder Verkäufe nach klaren Anlagestrategien vor.

Mit Aktienfonds können Anleger beispielsweise gezielt in Fonds investieren, die nur Aktien einer bestimmten Branche (Branchenfonds), einer bestimmten Region (Länderfonds) oder Aktien zu einem bestimmten Anlagethema enthalten. Der Anleger kann in der Regel entscheiden, ob er einmalig Anteile an diesem Fonds erwerben oder einen Sparplan einrichten will, um regelmäßig auch kleinere Beträge anzulegen. Wie bei einer Einzelaktie kann man bei Aktienfonds jederzeit ein- und aussteigen, also Fondsanteile zum gegenwärtigen Preis börsentäglich kaufen und wieder verkaufen. Da Aktienfonds konjunkturell bedingten Schwankungen unterliegen, setzt diese Anlageklasse eine gewisse Risikobereitschaft voraus. Lange Haltedauern sowie eine breite und weitsichtige Streuung der im Fonds enthaltenen Werte vermindern jedoch das Risiko gegenüber einer Einzelaktie.

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12KW 19: Zertifikate

Zertifikate sind eine recht junge Wertpapierklasse, sie werden in Deutschland seit den frühen 1990er Jahren angeboten. Damals ging beispielsweise das erste Papier an den Start, das die Wertentwicklung des bekanntesten deutschen Aktienindex DAX® exakt abbildete.
Der Wert des Zertifikats leitet sich immer von einer bestimmten Bezugsgröße ab: Die Rede ist dann häufig vom „Basiswert“ – das sind in der Regel Aktien oder Indizes, es können aber auch Rohstoffe oder Devisen sein. Abhängig von der jeweiligen Ausgestaltung sind Renditechancen in jeder Marktsituation möglich – sowohl bei steigenden, seitwärts laufenden oder sogar fallenden Kursen des Basiswerts. Es gibt somit für verschiedene Markterwartungen und Risikoneigungen passende Produkte.

Zertifikate werden in der Regel von einer Bank emittiert – also ausgegeben – und sind aus rechtlicher Sicht Inhaberschuldverschreibungen. Sollte der Emittent zahlungsunfähig werden, droht ein Verlust des eingesetzten Kapitals. Daher kommt der Auswahl eines soliden Geldinstituts eine wichtige Rolle zu. Mit dem jeweiligen Zertifikat können neben dem Emittentenrisiko auch weitere Risiken einhergehen. Daher sollte sich der Anleger das Zertifikat, die Funktionsweise und damit einhergehende Vor- und Nachteile sorgfältig anschauen und sich beraten lassen.

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13KW 18: Fondssparplan

Dass regelmäßiges Sparen sinnvoll ist, wissen nicht nur Wirtschaftsprofessoren, sondern auch unsere Eltern und Großeltern. Mit dem Sparen ist das derzeit so eine Sache. Die Zinsen auf dem Sparbuch oder Tagesgeldkonto sind sehr niedrig, so dass sich mancher die Sinnfrage stellt. Zielführender ist es stattdessen nach einer attraktiven Rendite Ausschau zu halten. Regelmäßiges Sparen und Ertragschancen lassen sich beispielsweise in einem Fondssparplan vereinen. Es besteht die Wahl zwischen Investmentfonds mit unterschiedlichem Chance-/Risiko-Profil, sodass sich für jeden eine Anlage finden sollte, die den eigenen Bedürfnissen entspricht. So besteht die Möglichkeit, dass je nach Anlagehorizont langfristige Renditechancen der Kapitalmärkte genutzt werden.
Die Sparraten können frei gewählt, jederzeit geändert und bei Bedarf sogar ausgesetzt werden.

Ein weiterer Vorteil: Bei höheren Kursen werden weniger und bei niedrigeren
Kursen mehr Anteile erworben. Über den richtigen Zeitpunkt der Anlage muss man sich daher keine Gedanken machen. Dazu kommt der Zinseszinseffekt, der darin besteht,
dass die automatisch wiederangelegten Erträge wiederum Erträge abwerfen.
Gleichwohl gilt: Anleger können von den Renditechancen an den Kapitalmärkten
partizipieren, wobei sich kapitalmarktbedingte Wert- und Währungsschwankungen negativ auf die Anlage auswirken können.

14KW 17: Sparbuch

Das Sparbuch ist nach wie vor ein beliebter Klassiker bei Sparern. Das liegt insbesondere
an der hohen Sicherheit durch die gesetzliche Einlagensicherung. Das hat allerdings einen
Preis. Zinsen für die Spareinlagen gibt es auf dem Sparbuch in der Theorie ab dem ersten Tag, doch orientieren sich diese am aktuellen Zinsniveau. Derzeit liegen die Zinsen für Anlagen in sichere, festverzinsliche Produkte nahe bei null Prozent. Und daran wird sich voraussichtlich auch so schnell nichts ändern: Denn bis wieder spürbare Zinsen auf dem Sparkonto ankommen, wird es wohl noch Jahre dauern. Eine positive reale Rendite lässt sich derzeit mit klassischen Sparprodukten nicht mehr erzielen. Da diese für das Erreichen von langfristigen Zielen wichtig sind, werden Sie auch in Zukunft nicht um Wertpapiere herumkommen. Um Wertschwankungen dabei in gewissem Maße entgegenzuwirken, empfehlen sich eine breite Streuung der Anlagen sowie das regelmäßige Sparen.

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15KW 16: Immobilienfonds

Immobilien stehen für einelang fristig stabile Geldanlage und gehören in ein breit aufgestelltes Depot. Mit einem Investment in offene Immobilienfonds hat jeder eine einfache Möglichkeit, sein Kapital auf eine Vielzahl von Objekten, Mietern und Standorten zu verteilen. Anleger eines Offenen Immobilienfonds erwerben auf diese Weise ein kleines Stück an Immobilien. Investiert wird dabei überwiegend in Büro-, Einzelhandels-, Logistik- und Hotelimmobilien. Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung, Wertänderungen der Objekte sowie Veräußerungsgewinne wirken sich auf die Preisentwicklung der Fondsanteile aus. Eine schöne Vorstellung: Geld verdienen, wo andere es ausgeben – das geht mit offenen Immobilienfonds. So lässt ein Immobilienfonds, der zum Beispiel in ein Einkaufszentrum investiert, Anleger mittelbar an dem Konsum der anderen partizipieren.

Wichtig zu wissen: Eine Immobilienanlage unterliegt Wertschwankunen und ist eine langfristige Investition. Deshalb sehen die gesetzlichen Regeln zum Verkauf von Immobilienfonds verschiedene Fristen vor. Aktuell erworbene Anteile an Offenen Immobilienfonds können erst nach Ablauf einer Mindesthaltefrist von 24 Monaten
zurückgegeben werden. Zudem müssen Anleger den Verkauf zwölf Monate im voraus ankündigen.

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16KW 13: Aktien

Mit dem Begriff Aktien verbinden viele Menschen Dinge wie Vermögen, Gewinne und Verluste oder die Börse. Aber wofür werden Aktien eigentlich gebraucht? Dazu ein stark vereinfachtes Beispiel: Das ABC-Unternehmen benötigt Geld für die eigenen Expansionspläne. Finanzielle Mittel kann sich die Firma entweder durch einen Kredit oder durch die Ausgabe von Aktien beschaffen. Die Investoren zahlen für diese Anteile Geld und erhalten einen kleinen Teil am Unternehmen – sie werden somit Miteigentümer einer Aktiengesellschaft. Als solche sind sie dann auch am wirtschaftlichen Erfolg oder Misserfolg der Gesellschaft unmittelbar beteiligt.

Für ihre Beteiligung haben die Anteilseigner Rechte, die durch das Aktiengesetz geregelt werden. So gehört die Teilnahme an der jährlich stattfindenden Hauptversammlung zu den bekanntesten Verwaltungsrechten, das Recht auf einen Anteil am Bilanzgewinn der Firma zu den wichtigsten Vermögensrechten. Und damit wären wir auch bei der Begründung, warum Aktien für Anleger interessant sein können: Sie haben Aussicht auf eine Beteiligung an einem Unternehmen – und zwar durch Einnahmen aus Dividenden und Kursgewinnen. Diese können durch positive Entwicklungen sowohl im Unternehmen selbst als auch an den Kapitalmärkten entstehen. Aktien unterliegen jedoch auch Wertschwankungen und können bei negativen Entwicklungen zu Kursverlusten führen.

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