Was ist eine Kryptowährung?

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Kryptowährung

Kryptowährung ist Geld in Form digitaler Zahlungsmittel. Bei Kryptowährungen werden Prinzipien der Kryptographie angewandt. Dies ist ursprünglich die Wissenschaft der Verschlüsselung von Informationen. Sie realisiert ein verteiltes, dezentrales und sicheres digitales Zahlungssystem. Im Gegensatz zu Zentralbankgeld werden Kryptowährungen bis heute ausschließlich durch private Einrichtungen geschöpft. Ihre Qualifizierung als Währung ist jedoch mitunter strittig. Das Konzept hinter den digitalen Währungen stammt aus dem Jahr 1998. Das erste öffentlich gehandelte Kryptogeld ist der seit 2009 gehandelte Bitcoin. Seitdem wurden zahlreiche weitere Kryptowährungen geschaffen.

Bitcoin
Bitcoin

Kryptowährungen beruhen auf Netzwerken, in denen alle Informationen untereinander getauscht werden. Transaktionen werden gespeichert und öffentlich verarbeitet. Die Digitalwährungen ermöglichen eine bargeldlose Bezahlung. Sie werden im Gegensatz zu den herkömmlichen Märkten wie Aktien, Devisen oder Anleihen durchgängig gehandelt. Zu den bekanntesten kryptischen Währungen zählen Bitcoin, Ethereum, Bitcoin Cash und Ripple.

Aktuelle Situation

Die aktuelle Situation bei den Kryptowährungen ähnelt stark dem Jahr 2000. In diesem Jahr platze die TMT-Blase (Technologie-Medien-Telekommunikation). Kryptowährungen haben mit seriöser „Geldanlage“ aktuell nichts zu tun. Am Markt tummeln sich unter anderem auch Spekulanten und windige Geschäftemacher. Die verstärkten Nachfragen in der Privatkundschaft resultieren überwiegend aus der Berichterstattung mit 1000%-igen Kurssteigerungen des Bitcoins in den letzten Jahren. Ende November diesen Jahres warnte die deutsche Finanzaufsicht BaFin die Anleger davor, Risiken mit dem Erwerb von Kryptowährungen einzugehen, die nicht abschätzbar sind.

Kryptowährung als Anlage

Von einer Anlage in eine Kryptowährung ist aktuell abzuraten. Sie sind für eine Geldanlage durch extreme Volatilität und das damit verbundene Totalverlustrisiko nicht geeignet. Des Weiteren darf man nicht vergessen, dass es sich um eine virtuelle Währung handelt. Es unterliegt somit auch keiner Einlagensicherung. Auch Hackerangriffen ist man willkürlich ausgesetzt (bekanntester Fall ist die Insolvenz von Mt.Gox).
Grundsätzlich sind sich die Finanzmarktintermediäre dennoch einig, dass die Technologie, die hinter den Kryptowährungen steht, in die Finanzbranche auf die eine oder andere Art einziehen wird. Diese Technologie nennt sich „Blockchain-Technologie“.

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