Geld verdienen von zuhause

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Um das Studium und das dazugehörige Studentenleben finanzieren zu können, reichen Kindergeld und BAföG oftmals nicht aus. Deshalb suchen sich viele Studierende einen Nebenjob. Dazu zählen Klassiker wie Babysitter-Jobs, Gärtner-Tätigkeiten oder das Kellnern. Doch die Corona-Pandemie hat die Arbeitswelt verändert. Viele Betriebe sind nicht mehr in der Lage, vorschriftsgemäße Beschäftigungen anzubieten oder Löhne für Aushilfen zu entrichten. Wir zeigen dir nachfolgend einige Alternativen auf, wie du in der derzeitigen Situation von zuhause aus Geld verdienen kannst.

Voraussetzungen

Damit die Aufgaben gewissenhaft aus dem Homeoffice erledigt werden können, sollte das nötige technische Equipment zur Verfügung stehen, außerdem brauchst du eine stabile Internetverbindung. Ein ruhiger Arbeitsplatz ist von Vorteil. Wichtig ist, sich vor der Jobsuche schon einen Plan zurechtzulegen, wann gearbeitet werden kann. Schließlich sollen die Vorlesungen und Anforderungen des Studiums nicht unter dem Nebenjob leiden. Allerdings sind viele der Jobs, die von zuhause aus erledigt werden können, zeitlich flexibel.

Studentenjobs aus dem Homeoffice

Du steckst zwar noch mitten im Studium, aber du bist schon eine Art Experte oder Expertin auf deinem Gebiet, da du sehr viel mehr über ein bestimmtes Thema weißt als völlig fachfremde Menschen. Überlege dir, welche deiner Fähigkeiten du zu Geld machen könntest: Flyer und Plakate designen, Webseiten programmieren, eigene Texte verfassen, nähen oder häkeln, Mathematik… Deine Möglichkeiten sind vielfältig!

1Nachhilfelehrer:in

Viele Eltern sind derzeit darauf angewiesen, zuhause ihren Kindern via Homeschooling bei den Schulaufgaben zu helfen. Du kannst sie dabei unterstützen, wenn du zum Beispiel aufgrund deines Studiums Fachwissen in bestimmten Gebieten hast. Besonders gefragt sind Schulfächer wie Mathe, Englisch oder Deutsch. Auch eine Nachhilfe in Bezug auf das Spielen eines Instruments ist möglich. Ein Stundenlohn von 15 bis 20 Euro ist angemessen.

2Übersetzer:in

Du hast einige Zeit im Ausland verbracht? Sprachen sind total dein Ding? Du bist sogar zweisprachig aufgewachsen? Perfekt! Dann kannst du dir als Übersetzer:in Geld dazuverdienen. Generell gilt: Bei Übersetzungsarbeiten bekommst du meist einen Cent-Preis pro Wort. Je höher dein Sprachniveau und je exotischer und gefragter die Sprache ist, desto mehr Geld bekommst du pro Wort. In der Regel schickt dir der Kunde einen zu übersetzenden Text und gibt dir eine Deadline, bis zu der er die Übersetzung benötigt. Um als Übersetzer:in zu arbeiten, musst du nicht zwangsläufig ein muttersprachliches Niveau haben, sondern lediglich fremdsprachige Texte ausreichend gut verstehen.

3Callcenter-Agent:in

Dieser Nebenjob ist sehr beliebt, da für die meisten Stellen keine speziellen fachlichen Qualifikationen erforderlich sind und das Bewerberalter keine Rolle spielt. Notwendig ist eine ausgeprägte kommunikative Fähigkeit, das bedeutet: Du solltest über eine gute Rhetorik und eine freundliche Art sowie eine serviceorientierte Denkweise verfügen. Außerdem sollten der Umgang mit dem Computer und das Telefonieren für dich kein Problem darstellen. Im Callcenter wird grundsätzlich zwischen Inbound (die Kunden rufen im Callcenter an) und Outbound (das Callcenter ruft die Kunden an) unterschieden. Dazu zählen beispielsweise Service-Hotlines, Technischer Support, Kundenberatung, Verkauf oder Umfragen. Der Stundenlohn liegt durchschnittlich etwa bei 13 Euro.

4Marktforschung

Die Teilnahme an Online-Umfragen ist zwar kein richtiger Job, allerdings eine einfache und gute Möglichkeit, schnell Geld zu verdienen. Alles, was du dafür tun musst, ist, dich auf Portalen mit wenigen Klicks kostenlos anzumelden. Teilweise bekommst du dafür schon ein  Startguthaben von ein paar Euro geschenkt. Nach deiner Anmeldung wirst du zu Online-Umfragen eingeladen, die du am Laptop oder Smartphone beantworten kannst. Eine Umfrage dauert ca. 5-15 Minuten und pro abgeschlossener Umfrage bekommst du Geld (meist bis zu 7 Euro, je nach Thema oder Umfang).

5Produkttester:in

Eine weitere gute Einnahmequelle für Sparfüchse ist das Testen von Produkten für Geld. Ähnlich wie bei den Online-Umfragen meldest du dich hierzu in verschiedenen Portalen online an und wählst unter den verfügbaren Produkten diejenigen aus, die du zuhause testen möchtest. Normalerweise darfst du die Produkte dann sogar behalten und bekommst obendrein eine Bezahlung für deine Heimarbeit als Produkttester:in. Die Bandbreite an bezahlten Produkttests ist groß und reicht von Lebensmitteln und Haushaltswaren über Drogerieartikel bis hin zu Technik-Produkten.

Übrigens: Meist kannst du auf den Portalen ebenfalls an Online-Umfragen teilnehmen und somit ebenfalls Geld verdienen.


Frühjahrsputz

Ganz sicher hast du zuhause auch Berge von Dingen rumliegen, die du nicht mehr brauchst bzw. nicht mehr benutzt. Doch das Zeug ist bares Geld wert! Miste doch mal aus!

Kleidung und Schuhe kannst du leicht über einen Online-Ankauf-Service loswerden – vor allem, wenn es sich um Markenware handelt. Alternativ kannst du sie allerdings auch auf Online-Handelsplattformen verkaufen oder mit anderen Nutzer:innen tauschen. So hast du ebenfalls die Möglichkeit, mit wenigen Klicks Elektronikartikel, Bücher, Spiele, CDs und DVDs zu Geld machen.

Alternative Studentenjobs

Natürlich gibt es auch viele Nebenjobs, die trotz des Lockdowns ausgeübt werden können – allerdings nicht von zuhause aus. So werden beispielsweise Aushilfen in systemrelevanten Bereichen benötigt. Diese Jobs sind wichtig und müssen dringend besetzt werden. Dazu zählen u.a. die Landwirtschaft, Krankenhäuser, Apotheken oder Supermärkte. Eure Unterstützung ist gefragt!

Derzeit werden in den Impfzentren des Landes zudem freiwillige Helferinnen und Helfer gesucht. Du bist Medizinstudent:in im praktischen Jahr bzw. im höheren Semester? Dann kannst du dich bewerben! Außerdem werden Freiwillige gesucht, die in stationären Pflegeeinrichtungen das Personal bei der Durchführung von Corona-Schnelltests unterstützen. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) bietet dazu Schulungen in Kurzlehrgängen an. Die Vergütung für den Job liegt bei ca. 20 Euro pro Stunde.

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