Warum private Vorsorge keine Zeitverschwendung ist 

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Freie Zeit scheint ein kostbares und meist seltenes Gut in Deutschland zu sein. Viele Menschen freuen sich daher auf mehr Freizeit im Ruhestand – doch was sie dort finanziell erwartet, darüber herrscht oft Unsicherheit. Es gibt jedoch Hilfe, damit der Lebensabend auch finanziell abgesichert ist.

Die Mehrheit der Deutschen haben zu wenig Zeit für sich

Als größte Zeitfresser empfinden sie dabei die Arbeit im Haushalt und die Verlockungen des Internets, zeigt eine Umfrage der Meinungsforscher von YouGov im Auftrag der Frauenzeitschrift „Tina“.* Rund 31 Prozent der Befragten nannten die übermäßige Nutzung der digitalen Kanäle Zeitverschwendung – Zeit, die man sinnvoller nutzen könnte.

Im Alter hat man zwar Zeit, aber um diese ausgiebig genießen zu können, kann der ein oder andere Euro nicht schaden…

Das geht am besten, indem man rechtzeitig Geld zur Seite legt. Doch ausgerechnet hier gibt es dringenden Handlungsbedarf. Dies zeigt ein Blick auf die Renteninformation, die die Deutsche Rentenversicherung seit 2005 regelmäßig an alle gesetzlich Rentenversicherten verschickt, die mindestens 27 Jahre alt sind und mindestens fünf Jahre Beiträge geleistet haben. Die Zahlen aus dem Jahresbericht der Deutschen Rentenversicherung verdeutlichen, dass die staatliche Rente (allein) nicht für einen finanziell sorgenfreien Ruhestand ausreicht: In den alten Bundesländern lag die monatliche Durchschnittsrente 2017 für Männer bei 1.078 Euro, für Frauen bei 606 Euro; in den neuen Bundesländern bei 1.171 Euro (Männer) beziehungsweise 894 Euro (Frauen).**private-vorsorge

Diese Entwicklung ist durchaus vor allem den Jüngeren bewusst, wie der aktuelle Deka-Anlegermonitor zeigt.*** Fast ein Drittel aller Befragten hegen den Vorsatz, regelmäßiger zu sparen; bei den unter 29-Jährigen ist es sogar annähernd die Hälfte. Für einen finanziell sorgenfreien Ruhestand wollen vor allem die 30- bis 44-Jährigen sorgen. Während dies unter allen Befragten 18 Prozent als wichtig empfinden, sind es in dieser Altersgruppe 26 Prozent. Dennoch verharren die meisten bisher in Anlageformen, die in der derzeitigen Niedrigzinsphase nur wenig Rendite bringen und den Aufbau von Vermögen für den Ruhestand erschweren.

Warum wird der Sparbeginn so oft auf später verschoben?

Mögliche Gründe sind Unsicherheit und mangelndes Wissen. Nur jeder Dritte schätzt laut Anlegermonitor sein Rentenniveau realistisch ein. Zwei Drittel der Befragten wünschen sich, dass ein Berater die Zusammenhänge bei der Geldanlage erläutert. „Der beste Weg zur aktiven Altersvorsorge ist es, sich ausreichend zu informieren“, sagt Sascha Kath von der Förde Sparkasse. „Im Beratungsgespräch berechnen wir die zu erwartende Rente und im Anschluss daran, wie die mögliche Rentenlücke effizient geschlossen werden kann.“ Vor allem jüngeren Sparern rät er zu renditeträchtigeren Anlageformen wie Aktienfonds. „Je länger der Anlagezeitraum, desto besser kann ich auch mit geringen Sparbeiträgen im Lauf der Jahre ein finanzielles Polster aufbauen. Dabei gilt: Je höher die Rendite, desto höher das Risiko.“

Wie sieht’s aus mit Investmentfonds?

Eine Anlage in Investmentfonds unterliegt Kursschwankungen, die sich negativ auf den Wert der Anlage auswirken können. „Die Schwankungen können aber durch den langfristigen Sparhorizont an Bedeutung verlieren.“ Aber auch Ältere können noch vorsorgen! „Das Einkommen ist meist höher, deshalb kann man über ein paar Jahre einen höheren Betrag einzahlen und so die Chancen eines Sparplans nutzen.“

Ein Beratungsgespräch dauert im Schnitt eine Stunde. Und die ist keine Zeitverschwendung, sondern ein gutes Investment für den Wohlstand im Ruhestand. Wenn Sie mögen, sichern Sie sich hier Ihren Wunschtermin.

* Quelle: bauermedia.com (06.06.2018 )
** Quelle: Renteninformation der Deutschen Rentenversicherung
*** Quelle: Deka-Anlegermonitor August 2017

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