Mittlerweile gibt es seit über einem Jahr das Team „Strategisches Nachhaltigkeitsmanagement“ in der Förde Sparkasse – und vier Menschen, die dieses Thema mit ganz unterschiedlichen Lebenswegen, Erfahrungen und Überzeugungen füllen. Als das Team im Januar 2025 vollständig war, war eines schnell klar: Das wird kein klassisches Fachteam. Dafür sind die Teammitglieder zu unterschiedlich – aber genau das ist ihre Stärke.
Kevin Bröde
Kevin Bröde beschäftigt sich bereits seit 2016 mit Nachhaltigkeit in unserem Haus. Damals war das Thema noch deutlich erklärungsbedürftiger. Heute ist es regulatorisch komplex, strategisch relevant – und gesellschaftlich manchmal leiser geworden. Doch für ihn hat sich an der Grundüberzeugung nichts geändert: Wirtschaftliche Stabilität und ökologische sowie soziale Verantwortung gehören zusammen.
„Insbesondere der Klimawandel stellt uns vor große ökonomische Herausforderungen. Ich möchte meinem Sohn eine Welt hinterlassen, in der Wohlstand für viele Menschen möglich ist. Das ist für mich eine wahnsinnig große Motivation. Mit meinem Team „Strategisches Nachhaltigkeitsmanagement“ arbeiten wir an der Zukunftsfähigkeit der Förde Sparkasse und unterstützen die Fach- sowie Vertriebsbereiche.“
Petra Opitz
Petra Opitz bringt 26 Jahre Sparkassenerfahrung mit. Sie kennt Filiale, Firmenkund:innenservice, Personalmanagement, Vertriebsmanagement – und vor allem viele Kolleg:innen. Ihr Blick auf Nachhaltigkeit ist stark geprägt von Naturverbundenheit und dem Wunsch nach einem respektvollen Miteinander. Vielfalt sichtbarer zu machen, Potenziale zu fördern und Verantwortung im Alltag zu leben – das ist für sie kein Projekt, sondern Überzeugung.
„Meine Naturverbundenheit und meine Tierliebe prägen mein Denken und Handeln im Alltag. Aus dieser Haltung heraus führe ich einen verantwortungsbewussten und nachhaltigen Lebensstil. Ich fahre ein Elektroauto, erledige viele Wege mit dem Fahrrad, produziere weniger Müll und verzichte mittlerweile fast ganz auf Fleisch.“

Sandra Reimer
Sandra Reimer hat nach 25 Jahren im Vertrieb einen mutigen Schritt gemacht. Baufinanzierung, Firmenkund:innen-Intensivbetreuung, Business Center – Kredit war und ist ihr Thema. Nur jetzt mit strategischer Perspektive. Sie arbeitet an der Transformation unserer Firmenkund:innen und dort vor allem an der Reduktion von Treibhausgasemissionen. Ihr erster Arbeitstag war eine Dienstreise nach Potsdam zum Erfahrungsaustausch mit Nachhaltigkeitsmanager:innen des Ostdeutschen Sparkassenverbandes. Das war quasi ein „Crashkurs“ in 2 Tagen. Besonders in Erinnerung geblieben, sind die vielen Abkürzungen, mit denen sie erst einmal nichts anfangen konnte. Inzwischen ist aus dem „Crashkurs“ aber echte Leidenschaft geworden.
„In meinen Augen beginnt Nachhaltigkeit bei den kleinen Dingen: Wir gehen den Schulweg bei Wind und Wetter zu Fuß, unsere Urlaube verbringen wir fast immer an der Nordsee und insgesamt versuchen wir den Alltag ressourcenschonend zu gestalten. Meine Kinder sind mittlerweile kleine Aufpasser und weisen uns auf umweltschädliche Verpackung hin oder fragen, aus welchem Material die Kleidung ist und freuen sich, wenn wir unseren Beitrag zum Umweltschutz leisten.“
Anja Schnack
Anja Schnack wiederum kommt aus dem Produktmanagement Wertpapiere. Nachhaltige Geldanlage ist für sie nicht nur regulatorische Pflicht, sondern ein echter Hebel. Eine Fachtagung 2020 hat ihren Blick nachhaltig verändert. Seitdem treibt sie das Thema mit Überzeugung voran – und freut sich besonders darüber, dass 70 Kolleg:innen sich freiwillig im vergangenen Jahr zum Nachhaltigkeitsseminar in Bezug auf Anlageberatung angemeldet haben. Das zeigt: Das Thema bewegt.
„Ich denke, dass jeder persönliche, noch so kleine Beitrag hilft. Mein eigener größter Hebel ist, denke ich, der weitestgehende Verzicht auf Fleisch. Und wenn Fleisch, dann regional und möglichst biologisch. Am Thema Mobilität und Shopping arbeite ich noch. Durch mein neues E-Bike mit JobRad lasse ich aber immer häufiger auf dem Arbeitsweg das Auto stehen. Es gibt hier sicher für jeden andere Themen, die leichter oder schwerer umzusetzen sind.“
Was alle verbindet, ist weniger ein identischer Lebenslauf als eine gemeinsame Haltung
Das „Strategische Nachhaltigkeitsmanagement“ ist im Vorstandsstab verankert, aber gedanklich mitten im Haus. Es arbeitet in den Handlungsfeldern Strategie, Kund:innengeschäft, Geschäftsbetrieb, Risikomanagement, Personal, Eigengeschäft, Gesellschaftliches Engagement und Kommunikation. Dadurch haben alle Teammitglieder Kontakt zu vielen Kolleg:innen im Haus. Es wird diskutiert, hinterfragt, strukturiert, regulatorische Anforderungen übersetzt – und versucht, Orientierung zu geben.
Manchmal geht es um große strategische Fragen. Manchmal um ganz praktische Dinge. Und manchmal auch einfach um Bewusstseinsarbeit. Denn Nachhaltigkeit beginnt nicht erst bei komplexen Regelwerken. Sie beginnt bei Entscheidungen. Bei Investitionen. Bei Prozessen. Und im Alltag. Ja, das Thema steht politisch gerade weniger im Rampenlicht. Aber der Klimawandel macht keine Pause. Und wirtschaftliche Robustheit entsteht nicht von selbst.
Das „Strategische Nachhaltigkeitsmanagement“ versteht sich als Impulsgeber und Unterstützer. Nicht als Moralinstanz – sondern als Team, das gemeinsam die Förde Sparkasse zukunftsfähig machen will!
Nach einem Jahr können Kevin Bröde, Petra Opitz, Sandra Reimer und Anja Schnack sagen: „Es war intensiv. Es war lehrreich. Es war regulatorisch herausfordernd. Aber es fühlt sich genau richtig an.“
Nachhaltigkeit ist für uns kein Trend – sie erhält unseren Wohlstand.


















