Am Samstag, den 21. März, versammelten sich 200 Kolleg:innen mit ihren Familien und Freund:innen zu einem besonderen Einsatz. Wir pflanzten in Bönebüttel am „Internationalen Tag des Waldes 2026“ einen neuen Klimawald. Das Projekt wird wissenschaftlich begleitet und setzt ein starkes Zeichen für regionalen Klimaschutz.
Ein Wochenende für den Klimaschutz

Gemeinsam mit meinem Team, bestehend aus sieben Kolleg:innen aus den Filialen Gaarden und Dietrichsdorf, haben wir uns für dieses Projekt angemeldet, da uns dieses Thema sehr am Herzen liegt und wir ein Zeichen setzen wollen.
Unser Vorstandsvorsitzender Peter Moll begrüßte die Teilnehmer:innen um 10 Uhr zum Start der Aktion. Zusammen mit Vorstandsmitglied Enke Koberg packte er ebenfalls mit an und steckte Setzlinge in die Erde. Viele Kolleg:innen bildeten bereits für die Anfahrt Fahrgemeinschaften und trafen als feste Teams ein. Die Organisatoren händigten uns Jacken der Förde Sparkasse, Handschuhe sowie Spaten aus, woraufhin die Arbeit unmittelbar begann.
Ein Wald für die Zukunft
Unser Ziel war es, gemeinsam einen neuen Klimawald zu pflanzen und das in echt großem Umfang: Über 7.500 Setzlinge auf 1,8 Hektar Fläche. Gepflanzt wurden unter anderem Eiche, Hainbuchen, Winterlinden, Flatterulmen sowie Erlen und Eschen. Am Waldrand wurden blühende Sträucher wie Schlehen, schwarzer Holunder und Pfaffenhütchen gepflanzt, damit auch Insekten vom neuen Wald profitieren. Unterstützt wurden wir dabei von den Expert:innen der Stiftung Klimawald.

Ich war mit meinem Team für „Reihe 9“ zuständig und wurde sogar zum Teamleiter gewählt. Das war auf jeden Fall ein cooler Moment, aber auch mit Verantwortung verbunden. Am Anfang mussten wir uns erst einmal reinfinden. Schnell haben wir begriffen, dass wir die Aufgaben aufteilen müssen. Der eine Teil der Gruppe war für das Einstecken der Setzlinge zuständig und die andere Hälfte kümmerte sich um das Ausgraben der Löcher. Nach kurzer Zeit lief es richtig gut. Jeder wusste, was zu tun war, und wir haben gemerkt: Es geht nicht nur ums Arbeiten, sondern auch darum, zusammen etwas zu erreichen. Nach einer anstrengenden Phase kam die Pause genau richtig. Am Food Truck gab es warme Suppe, Kuchen und andere Snacks. Perfekt, um kurz runterzukommen und sich mit anderen auszutauschen.
Ich freue mich sehr, dass so viele Kolleginnen und Kollegen mit ihren Familien und Freunden mit angepackt haben, um diesen Klimawald entstehen zu lassen. Das zeigt einmal mehr, dass Nachhaltigkeit für uns alle ein echtes Herzensthema ist, bei dem sich viele selbst engagieren.
Peter Moll, Vorstandsvorsitzender der Förde Sparkasse
Ein nachhaltiges Investment
Die Förde Sparkasse übernimmt gezielt Verantwortung. Wir übernehmen die Pflanzung und die auf 20 Jahre ausgelegte Pflege des Waldes als Spende in Höhe von mehr als 80.000 Euro. Diese Investition bewirkt viel: Bereits 10 Quadratmeter Wald speichern im Laufe eines Baumlebens rund eine Tonne Kohlendioxid. Der Klimawald gleicht CO₂-Emissionen somit unmittelbar aus. Das Projekt ist deshalb so besonders, weil der Wald als sogenannter „Smarter Klimawald“ wissenschaftlich begleitet wird. Gemeinsam mit der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNE) und der ETH Zürich sollen regelmäßig Daten erhoben und ausgewertet werden. Dafür werden zahlreiche Sensoren installiert, die regelmäßig Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Bodenfeuchte messen. Über eine digitale Kamera soll die Entwicklung des Klimawaldes perspektivisch auch öffentlich nachverfolgt werden können. Die Finanzierung dieser innovativen Ergänzung erfolgt durch eine Partnerschaft mit der Stiftung Klimaschutz Nord.

Ein Projekt mit Wirkung
Der Klimawald in Bönebüttel ist schon der 15. in Schleswig-Holstein und insgesamt der 18. in Deutschland. Das Ziel ist es, irgendwann 21 solcher Wälder zu schaffen. Organisiert wird das Ganze von der Stiftung Klimawald unter der Leitung von Alf Jark, die sich stark für nachhaltige Aufforstung einsetzt.
Übrigens: Den Klimawald Bönebüttel findet ihr hier auf Google Maps.
Mein Fazit
Für mich war das mehr als nur eine freiwillige Aktion. Es war eine Erfahrung, die man so schnell nicht vergisst. Ich habe gesehen, was man gemeinsam erreichen kann, wenn alle mitziehen. Teil von so einem wichtigen Projekt zu sein, macht mich stolz. Am meisten hat mich beeindruckt, wie aus vielen kleinen Handgriffen etwas richtig Großes entsteht. Jeder gepflanzte Baum steht für unsere Zukunft. Und genau das hat mir nochmal gezeigt: Nachhaltigkeit ist nichts für irgendwann, sondern etwas, womit man jetzt anfangen muss.




































