Haus bauen für Anfänger

Planung & Tipps

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Der Traum vom eigenen Haus ist für viele ein Meilenstein. Grillen im Garten, Platz für Hobbies und Freiraum zum Wohlfühlen. Gerade in Zeiten von steigenden Mietpreisen wird das eigene Haus immer attraktiver. Doch was muss alles beachtet werden, damit dieses am Ende auch nach den eigenen Vorstellungen und vor allem gut geplant entsteht?

So viele Fragen… Garage oder doch ein einfacher Stellplatz? 1, 2 oder doch 3 Kinderzimmer? Massivhaus oder Fertighaus? Riesiger Garten oder überschaubare Rasenfläche?
Wir haben hier für Sie einige nützliche Tipps und Erfahrungswerte zusammengestellt.

Das eigene Haus

Grundsätzlich kann von einem Planungszeitraum von rund vier bis sechs Monaten ausgegangen werden, in dem Wünsche, Grundrissideen und Baupartner gesucht werden. Die Planungsarbeit ist die erste Phase eines jeden Neubaus.

Auch die Frage nach der Eigenleistung beschäftigt viele. Man könnte jede Menge Geld sparen, sollte sich aber sowohl seiner Fähigkeiten im jeweiligen Handwerk, als auch der nötigen Zeit-Investition bewusst sein. Körperliche und planerische Belastungen und die Frage nach der Qualität stehen einer möglichen Kostenersparnis gegenüber.
Sorgenfreier geht’s meist mit einer Hausbau-Firma wie beispielsweise einem Bauträger oder einem Generalunternehmer.

Wenn es losgeht…

hausSobald die Lage des zukünftigen Hauses und das Grundstück auserkoren sind, kann es losgehen. Ein Bodengutachten klärt, ob der Untergrund, auf dem das Haus einmal stehen wird, „gut“ genug ist und das Haus tragen kann. Danach wird durch den vorgeschriebenen Bebauungsplan die Größe, Position und Außengestaltung des Hauses geplant. Ist beispielsweise ein Bauträger mit im Boot, regelt dieser alles. Vom Grundstück, Außenanlagen, Anschlüsse über Baugenehmigungen bis hin zur kompletten Leitung des Baus.

Kosten

Neben den offensichtlichen Leistungen für Personal-, Sach- und Materialkosten entstehen beim Haus bauen auch Baunebenkosten, die in der Budgetplanung nicht vergessen werden dürfen. Für jedes individuelle Bauvorhaben sind diese natürlich unterschiedlich. Beispielsweise gibt es:

  • Vertragsabwicklung (Notar & Grundbuch)
  • Kosten für die Eintragung einer Grundschuld (Notar & Grundbuch)
  • Baugenehmigung
  • Grunderwerbssteuer (unterschiedlich je Bundesland)
  • Ausgaben für Anschlusskosten: Wasser, Strom, Fernwärme und ein Anbieter für beispielsweise Telefon und Internet

Hilfreich bei der Planung ist auch ein sogenannter Baukostenrechner, welcher die Gesamtausgaben überschlägt. Diese Kalkulation dient der ersten Orientierung. Um Kosten zu decken, gibt es Förderprogramme für Häuslebauer, beispielsweise von der Kreditanstalt für Wiederaufbau, kurz KfW. Für konkrete Angaben ist jedes Bauvorhaben zu individuell. Wir raten Ihnen daher in jedem Fall zu einem Gespräch mit den Profis im Bereich Förderungen, damit auch ja keine Unterstützungsoption verloren geht!

Wie lange dauert’s bis das Traumhaus steht?

Das Bauen eines Hauses dauert i.d.R. ein halbes Jahr. Der Zeitraum variiert je nach Individualität und Komplexität des Vorhabens und orientiert sich auch an den bereitgestellten Ressourcen.

Wie Sie sehen kann ein Hausbau jede Menge Zeit, Geld und mitunter auch Nerven kosten.
In Sachen Finanzen können wir Sie unterstützen! Unsere Spezialisten aus dem Immobilien-Zentrum stehen Ihnen dabei natürlich tatkräftig zur Seite. Kommen Sie gerne einmal vorbei und wir schauen uns Ihren Neubau-Traum einmal gemeinsam an und entwickeln Ihren ganz individuellen Plan.
Wir wünschen Ihnen einen reibungslosen Bauverlauf und dann eine schöne Zeit in Ihrem Traumhaus!

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