Neue Corona-Regeln für November

0
corona

Am 28. Oktober trafen sich die Ministerpräsidenten der Länder und Bundeskanzlerin Angela Merkel und haben zur aktuellen Corona-Lage neue Bestimmungen festgelegt. Diese gelten zunächst für den gesamten November.

Ein Überblick:

Treffen in der Öffentlichkeit

Kontakte zu anderen Menschen außerhalb des eigenen Haushalts sind auf das absolute Minimum zu reduzieren. Lediglich Angehörige des eigenen und eines weiteren Haushaltes dürfen sich gemeinsam als Gruppe in der Öffentlichkeit aufhalten, maximal jedoch zehn Personen. Verstöße gegen diese verschärften Kontaktbeschränkungen ahnden die Ordnungsämter. Parties, sowohl im öffentlichen, als auch im privaten Raum, seien „angesichts der ernsten Lage inakzeptabel“, so das Beschluss-Papier.

Reisen und Familienbesuche

Verzichten Sie auf Reisen. Wenn nicht unbedingt nötig gilt es auch, den Besuch von Verwandtschaft zu vermeiden. Das gilt sowohl fürs Inland, als auch für überregionale Ausflüge. Pensionen und Hotels bleiben für die kommenden vier Wochen geschlossen.

Schulen und Kitas

Schulen und Kindergärten bleiben auch im November weiter geöffnet.

Einzelhandel 

Unter entspr. Hygieneauflagen (z. B. Steuerung des Zutritts zur Vermeidung von Warteschlangen, Desinfektionsmittel-Bereitstellung, etc.) dürfen Einzelhandelsgeschäfte geöffnet bleiben.

Veranstaltungen 

Theater, Opern- und Konzerthäuser müssen bis Ende November schließen. Dies gilt außerdem für Kinos, Messen, Freizeitparks, Spielhallen und -banken und Wettannahmestellen. Auch Freizeit- und Amateursportbetriebe müssen im öffentlichen und privaten Bereich geschlossen werden. Dies gilt ebenso für Spaß- und Schwimmbäder, sowie für Fitnessstudios. Der Profisport, wie beispielsweise die Fußball Bundesliga muss wieder ohne Zuschauer stattfinden.

Restaurants und Kneipen 

Gastronomiebetriebe wie Restaurants, Gaststätten, Bars, Clubs, Diskotheken, Kneipen etc. müssen für den gesamten November schließen. „Lieferung und Abholung von Speisen für den Verzehr zu Hause“, also das Angebot eines To-Go-Services ist gestattet.

Kosmetik und Friseur

Der Bereich der Körperpflege, also Massagepraxen oder z. B. auch Tattoostudios werden geschlossen. Medizinisch notwendige Behandlungen wie Physiotherapien, Ergo- und Logotherapien sowie Behandlungen in der Podologie/Fußpflege bleiben weiterhin möglich. Ebenso bleiben Friseursalons unter den bestehenden Hygienevorgaben geöffnet.

Sicheres Arbeiten in der Wirtschaft 

Arbeitgeber müssen ihre Mitarbeiter vor Infektionen schützen. Es soll sicheres Arbeiten umfassend ermöglicht werden. Deshalb muss jedes Unternehmen in Deutschland „ein Hygienekonzept umsetzen und angesichts der gestiegenen Infektionszahlen auch nochmals anpassen“. Verzichten Sie auf nicht zwingend nötige Kontakte unter Kolleg*innen und wo es realisierbar ist, soll Heimarbeit wieder vermehrt zum Einsatz kommen.

Hilfe für Unternehmen

Die Hilfen für betroffene Wirtschaftsbereiche wird der Bund verlängern. Die Konditionen z. B. für die Kultur- und Veranstaltungsbranche und Soloselbständige werden verbessert. Des Weiteren wird der Schnellkredit der KfW Bankengruppe für Unternehmen mit weniger als zehn Beschäftigten angepasst.

Quelle: ZDF

KOMMENTAR SCHREIBEN (Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.)

Please enter your comment!
Please enter your name here