Starkregen und Hochwasser – wie schütze ich mein Heim?

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elementarschadenversicherung

Erst vor zwei Wochen wütete Tief „Zeetje“ an der Ostseeküste und verursachte eine schwere Sturmflut mit Wasserständen von 1,50 bis zwei Meter über dem mittleren Wasserstand. In der vergangenen Woche traf dann Sturmtief „Benjamin“ auf Schleswig-Holstein – hinterließ aber zum Glück keine größeren Schäden.

Durch die Küstenlage sind Unwetter und Stürme bei uns keine Seltenheit. Hier können Sie mögliche, aktuelle Unwetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes für Schleswig-Holstein einsehen.

Was kann mit meinem Zuhause passieren?

Mögliche Naturereignisse, bei denen Ihr Zuhause zu Schaden kommen kann, sind:

  • Starkregen / Überschwemmungen / Rückstau
  • Hochwasser
  • Schneedruck
  • Erdrutsche / Lawinen
  • Erdsenkungen
  • Erdbeben
  • Vulkanausbrüche (bei uns eher selten)

elementarschadenversicherungGegen die Schäden solcher Naturereignisse gibt es die sog. Elementarschadenversicherung. Wie bei den meisten anderen Zusatzversicherungen, trägt der Versicherte im Schadensfall einen Teil der Kosten selbst, da auch hier i. d. R. eine Selbstbeteiligung vereinbart wird. Laut Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (kurz GDV) betrug 2019 der Schadensdurchschnitt etwa 3.312 EUR bei rund 60.000 Schadensfällen deutschlandweit 2018 waren es mit 4.395 EUR bei rund 80.000 Schadensfällen etwas mehr.

„Es zeichne sich ab, dass sich 2021 mit Stürmen, Überschwemmung, Starkregen und Hagel zu einem der schadenträchtigsten seit 2013 entwickeln könnte. Bereits im Juni haben Starkregen und Hagel einen geschätzten versicherten Schaden von 1,7 Milliarden Euro verursacht“, sagt GDV-Haupt­ge­schäfts­füh­rer, Jörg Asmussen.

Die Elementarschadenversicherung…

schützt Mieter und Hausbesitzer vor möglichen finanziellen Folgen extremer Naturereignisse. Sie wird als optionaler Zusatzbaustein zur Hausrat- und Wohngebäudeversicherung angeboten. Diese Versicherung greift z. B. für:

  • Reparaturen im und am Haus sowie den Nebengebäuden (z. B. Garage)
  • die Trockenlegung und Sanierung des Gebäudes
  • den eventuellen Abriss des Gebäudes
  • Konstruktion und Bau eines gleichwertigen Hauses

Auch die Kosten für eine alternative Unterkunft bzw. Mietausfälle, sollte das Haus vorübergehend unbewohnbar sein, können versichert werden.

Die GDV hat ermittelt, dass in Deutschland rund 46 Prozent der Gebäude gegen Elementarschäden wie etwa Hochwasser oder Überschwemmung versichert sind. In Baden-Württemberg ist die Versicherungsdichte besonders hoch, da es hier bis 1993 Pflicht war, sich gegen Elementarschäden zu versichern. Auch in den neuen Bundesländern ist die Versicherungsdichte im Schnitt etwas höher, da in der Wohngebäudeversicherung in der DDR auch Elementarschäden versichert waren. Die GDV-Deutschlandkarte zeigt den Anteil der versicherten Gebäude in den Bundesländern:1

1 Quelle: GDV

Machen Sie den Naturgefahren-Check und prüfen Sie ganz einfach anhand Ihrer Postleitzahl, ob Sie in einem Risikogebiet wohnen.

Ihr Zuhause ist noch nicht umfassend geschützt, Sie haben noch Fragen zu dem Thema oder möchten sich einmal umfassend dazu beraten lassen? Dann sprechen Sie gerne unsere Versicherungsspezialisten an. In unserer Internet-Filiale finden Sie hier alle weiteren Informationen.

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