7 Änderungen ab 1. März 2019

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Im März stehen uns wieder einige Gesetzesänderungen bevor: Rente, Mindestlohn, Kennzeichen… Wir haben für Sie alle Neuerungen ab 1. März zusammengefasst.

1. Neue Kennzeichen für Kleinkrafträder

Mofas und Mopeds müssen künftig mit einem grünen Versicherungskennzeichen versehen sein. Wer ab dem 1. März 2019 noch mit einem blauen Kennzeichen unterwegs ist, macht sich sogar strafbar. Der Versicherungsschutz erlischt mit abgelaufenen Kennzeichen.
Eine amtliche Zulassung ist für Kleinkrafträder nicht nötig – eine Haftpflichtversicherung jedoch ist gesetzlich vorgeschrieben. Das neue grüne Kennzeichen bekommen Sie bei Ihrer Versicherung. Halter von Kleinkrafträdern müssen das Kennzeichen jedes Jahr wechseln.
Hinweis: E-Bikes zählen auch zu Kleinkrafträdern! Allerdings gilt sowohl die Helm- als auch die Versicherungspflicht nur für E-Bikes, die mehr als 25 km/h schnell fahren können.

2. Mehr Rente für Mütter

Die sogenannte Mütterrente wird ab dem 1. März ausgeweitet. Mütter, deren Kinder vor 1992 geboren wurden, erhielten bisher zwei Rentenpunkte pro Kind. Ab dem 1. März gibt es 2,5 Rentenpunkte. Unterm Strich bedeutet dies, dass Sie mehr Rente bekommen. Diese Erhöhung bezieht sich zwar sowohl auf den Osten als auch auf den Westen, allerdings fällt der Anstieg unterschiedlich hoch aus. Das liegt daran, dass ein Rentenpunkt in Westdeutschland 32,03 Euro entspricht – in Ostdeutschland jedoch nur 30,69 Euro. Ab dem 1. März erhalten Mütter im Westen also 16,02 Euro und im Osten 15,35 Euro mehr pro Monat.

3. Bau- und Hilfsarbeiter erhalten höheren Mindestlohn

In der Baubranche bekommen Arbeitnehmer ab dem 1. März mehr Geld. In Westdeutschland bekommen Facharbeiter statt 14,95 Euro künftig 15,20 Euro. In Ostdeutschland bekommen sie dagegen nur 12,20 Euro. Berlin nimmt eine Sonderstellung ein: Hier steigt der Mindestlohn für Facharbeiter von 14,80 Euro auf 15,05 Euro. Hilfsarbeiter bekommen ab dem 1. März ebenfalls mehr Geld. Statt 11,75 gibt es dann 12,20 Euro (in West- und auch in Ostdeutschland).

4. Zeitumstellung

Die bevorstehende Umstellung auf Sommerzeit könnte die letzte werden. Denn die EU-Kommission will die Zeitumstellung tatsächlich abschaffen. Doch 2019 wird es noch nicht so weit sein. Daher werden die Uhren am Sonntag, den 31. März, noch einmal eine Stunde vorgedreht.

5. Hecke schneiden verboten

Zum Schutz von Tieren und Pflanzen gilt in der Zeit vom 1. März bis 30. September Schnittverbot! Erlaubt sind in diesem Zeitraum gem.
Bundesnaturschutzgesetz nur „schonende Form- und Pflegeschnitte zur Beseitigung des Zuwachses der Pflanzen oder zur Gesunderhaltung von Bäumen“. Geschützt werden so vor allem wild lebende Tiere und deren Lebensräume. Vögel können in dieser Zeit ungestört brüten und Eichhörnchen in den Bäumen ihre Jungen großziehen. Größere Arbeiten sind erst wieder ab Oktober erlaubt.

6. Brexit

Der Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union (der sog. Brexit) ist aktuell für den 29. März 2019 um 23 Uhr geplant. Premierministerin Teresa May will allerdings am 12. März noch über ihren Brexit-Plan abstimmen lassen. Änderungen sind also nicht ausgeschlossen. Sollten Sie Pläne für eine Reise ins Vereinigte Königreich haben, ist es ggf. ratsam, die ungewisse Zeit rund um den Austritt zu berücksichtigen.

7. Neuer Feiertag für die Berliner

Den „Internationalen Frauentag“ oder auch „Weltfrauentag“ am 8. März kennen wir alle. Berlin hat diesen Termin ab 2019 jetzt als neuen offiziellen Feiertag eingeführt. Alle Berliner – natürlich auch die Männer – haben so ein langes Wochenende. Damit hat die Landeshauptstadt insg. zehn offizielle Feiertage.

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