Starkregen und Hochwasser – wie schütze ich mein Heim?

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elementarschadenversicherung

Erst vor zwei Wochen wütete Tief „Zeetje“ an der Ostseeküste und verursachte eine schwere Sturmflut mit Wasserständen von 1,50 bis zwei Meter über dem mittleren Wasserstand. In der vergangenen Woche traf dann Sturmtief „Benjamin“ auf Schleswig-Holstein – hinterließ aber zum Glück keine größeren Schäden.

Durch die Küstenlage sind Unwetter und Stürme bei uns keine Seltenheit. Hier können Sie mögliche, aktuelle Unwetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes für Schleswig-Holstein einsehen.

Was kann mit meinem Zuhause passieren?

Mögliche Naturereignisse, bei denen Ihr Zuhause zu Schaden kommen kann, sind:

  • Starkregen / Überschwemmungen / Rückstau
  • Hochwasser
  • Schneedruck
  • Erdrutsche / Lawinen
  • Erdsenkungen
  • Erdbeben
  • Vulkanausbrüche (bei uns eher selten)

elementarschadenversicherungGegen die Schäden solcher Naturereignisse gibt es die sog. Elementarschadenversicherung. Wie bei den meisten anderen Zusatzversicherungen, trägt der Versicherte im Schadensfall einen Teil der Kosten selbst, da auch hier i. d. R. eine Selbstbeteiligung vereinbart wird. Laut Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (kurz GDV) betrug 2017 der Schadensdurchschnitt etwa 3.367 EUR bei rund 60.000 Schadensfällen deutschlandweit  2016 waren es mit 4.967 EUR bei rund 100.000 Schadensfällen etwas mehr.
Die Zahlen zeigen deutlich, dass etliche Immobilien Schäden von diversen Naturereignissen (vor allem im niederschlagsreichen Jahr 2017) davongetragen haben, welche durch die ‚einfachen‘ Versicherungen nicht oder nur zum Teil abgedeckt sind.

Die Elementarschadenversicherung…

schützt Mieter und Hausbesitzer vor möglichen finanziellen Folgen extremer Naturereignisse. Sie wird als optionaler Zusatzbaustein zur Hausrat- und Wohngebäudeversicherung angeboten. Diese Versicherung greift z. B. für:

  • Reparaturen im und am Haus sowie den Nebengebäuden (z. B. Garage)
  • die Trockenlegung und Sanierung des Gebäudes
  • den eventuellen Abriss des Gebäudes
  • Konstruktion und Bau eines gleichwertigen Hauses

Auch die Kosten für eine alternative Unterkunft bzw. Mietausfälle, sollte das Haus vorübergehend unbewohnbar sein, können versichert werden.

Die GDV hat ermittelt, dass in Deutschland rund 41 Prozent der Gebäude gegen Elementarschäden wie etwa Hochwasser oder Überschwemmung versichert sind. In Baden-Württemberg ist die Versicherungsdichte besonders hoch, da es hier bis 1993 Pflicht war, sich gegen Elementarschäden zu versichern. Auch in den neuen Bundesländern ist die Versicherungsdichte im Schnitt etwas höher, da in der Wohngebäudeversicherung in der DDR auch Elementarschäden versichert waren. Die GDV-Deutschlandkarte zeigt den Anteil der versicherten Gebäude in den Bundesländern:1

elementarschadenversicherung

1 Quelle: GDV

Ihr Zuhause ist noch nicht umfassend geschützt, Sie haben noch Fragen zu dem Thema oder möchten sich einmal umfassend dazu beraten lassen? Dann sprechen Sie gerne unsere Versicherungsspezialisten an. In unserer Internet-Filiale finden Sie hier alle weiteren Informationen.

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