Bargeldlos zur Kieler Woche – 6 Fragen, 6 Antworten

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mobiles bezahlen

*** ACHTUNG: Die Kieler Woche 2020 wurde auf den 5. – 13.09.2020 verschoben! ***

Im Blog-Beitrag „Bargeldlos zur Kieler Woche“ konnten Sie lesen, dass es dieses Jahr erstmals möglich sein wird, auch ohne Bargeld auf der KiWo zu bezahlen. Daraufhin erhielten wir neben vielen positiven Stimmen auf diversen Kanälen auch die eine oder andere kritische Rückmeldung zu den Maßnahmen zum mobilen Bezahlen, auf die wir in diesem Beitrag gerne eingehen möchten.

1Nachricht eines Facebook-Nutzers: „Man kann jetzt nur noch bargeldlos auf der Kieler Woche bezahlen?“

Antwort:
Natürlich nicht. Beim kontaktlosen Bezahlen handelt es sich um ein zusätzliches Angebot. Wer weiterhin bar bezahlen möchte, kann dies selbstverständlich auch auf der Kieler Woche 2020 tun. Das kontaktlose Bezahlen bietet jedoch viele Vorteile: Sie brauchen nur noch Ihre NFC-fähige Karte (z.B. die Sparkassen-Card) dabei haben und bezahlen Ihr Bier oder Ihre Portion Pommes einfach wie im Supermarkt mit der Karte. Oder Sie nutzen das mobile Bezahlen und hinterlegen Ihre Karte (z.B. die Sparkassen-Kreditkarte) in der entspr. Handy-App (z.B. „Mobiles Bezahlen“) und bezahlen mit dem Smartphone. Wie genau das funktioniert, erfahren Sie hier.

2Kommentar eines Facebook-Nutzers: „Ich hoffe ich muss nicht immer die App aufrufen (Handy raus, Handy entsperren, App öffnen, Handy ranhalten, Handy rein, NFC an/aus?) […]. Und ich kann dann auch direkt mit der Sparkassenkarte kontaktlos zahlen ohne Handy?“

Antwort:
Für die Sparkassen-App „Mobiles Bezahlen“ reicht das Einschalten des Bildschirms aus, um den Bezahlvorgang zu starten. Andere Systeme, wie z.B. Apple Pay haben ähnlich einfache Wege. Die meisten Apps bieten aber auch weitere Einstellungsmöglichkeiten. Das kontaktlose Bezahlen mit der Sparkassen-Card ist selbstverständlich auch möglich.

3Frage eines Facebook-Nutzers: „Geht auch ApplePay“?

Antwort:
Ja. Sie können mithilfe der Terminals, die wir zur Kieler Woche 2020 bereit stellen, auch via ApplePay und GooglePay an vielen Ständen bezahlen.

4Kommentare von Facebook-Nutzern: „Nice, dann wird’s den Taschendieben ja noch einfacher gemacht, einfach mit nem Lesegerät durch die Menge laufen.“

Antwort:
Auf der Kieler Woche schaffen wir eine Situation, die heute bereits an vielen Stellen ganz normal ist, wie beispielsweise im stationären Handel, d.h. an der Kasse im Supermarkt, im Kino usw. Auch auf der Kieler Woche ist es nahezu unmöglich, unbemerkt im Vorbeigehen die entspr. Daten von Ihrer Karte auszulesen. Ihr Smartphone müsste mit aktivem Display bis auf wenige Zentimeter an ein Terminal herankommen, das genau in diesem Moment aktiv ist. Die Gefahr, ein Portemonnaie unbemerkt aus der Tasche zu entwenden, ist auf einem solchen Event größer.

5Kommentar eines Facebook-Nutzers: „Welchen Vorteil soll das haben? Eignet sich hervorragend für die absolute Datenkontrolle. Man kann super Bewegungsprofile erstellen und Konsumstudien betreiben.“

Antwort:
Wie bei jeder Kartenzahlung überträgt auch die App „Mobiles Bezahlen“ der Sparkassen nur die für die Zahlung notwendigen Daten. Bei anderen Anbietern wie Apple oder Google gelten die Datenschutzbestimmungen der jew. Betreiber.

6Kommentar eines Facebook-Nutzers: „Super, und die arme Bierbude muss das zahlen?“

Antwort:
Die Kosten für die Anschaffung und den Einsatz von digitalen Bezahllösungen sind heutzutage so attraktiv, dass es sich für Händler auszahlt. Auch die stationären Händler wie z.B. Supermärkte setzen immer mehr auf allumfassende Bezahlmöglichkeiten (EC-Kartenzahlung, Kreditkartenzahlung, kontaktloses Bezahlen, mobiles Bezahlen usw.), damit jeder Kunde seine präferierte Option wählen kann. Mit dem Angebot des kontaktlosen Bezahlens erfüllt man aber nicht nur ein wachsendes Bedürfnis vieler Kunden, sondern schafft gleichzeitig auch Potential für Umsatzsteigerungen. Durch den schnelleren Bezahlvorgang können zum einen mehr Kunden bedient werden, zum anderen werden diejenigen Besucher zu Kunden, die aufgrund von nicht vorhandenem Bargeld im Portemonnaie ggf. gar nicht erst Kunde geworden wären. Das rechnet sich.

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