WebNews #4

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Von wegen nur Katzenvideos…

webnewsYouTube will im TV-Markt mitmischen. Die Videoplattform möchte demnächst in den USA den Dienst „YouTube TV“ starten. Für 35 Dollar monatlich gibt es dort Kabelsender wie Fox, NBC und ABC zu sehen – und zwar als Stream über das Internet. Dabei ist es ganz egal, ob am Fernseher, Computer oder auf Tablets und Smartphones ferngesehen wird. Die Aufnahmefunktion soll Sendungen bis zu neun Monate lang speichern. Ob und wann der Dienst auch in Deutschland startet, ist bisher unklar.

Martin Heller | teleschau – der mediendienst

Vom Studienabbrecher zum Ehrendoktor…

webnewsEr gilt als einer der prominentesten Studienabbrecher der Welt: 2004 verließ ein gewisser Mark Zuckerberg ohne Abschluss die Elite-Uni Harvard, um im kalifornischen Palo Alto seine Geschäftsidee voranzutreiben – Facebook! Dass das soziale Netzwerk heute nicht nur milliardenschwer ist, sondern auch das Kommunikationsverhalten der Menschen rund um den Globus revolutioniert hat, ist den Harvard-Lehrenden nicht entgangen. Sie wollen dem verlorenen Sohn nun wissenschaftliche Ehren zuteilwerden lassen, die ihm vor über zehn Jahren entgangen sind.

Zurück in Hörsaal und Bibliothek muss der 32-jährige Milliardär dafür natürlich nicht. Zuckerberg muss lediglich am 25. Mai eine Rede bei der diesjährigen Entlassungsfeier der Graduierten halten. Im Gegenzug wird ihm die Ehrendoktorwürde verliehen – 13 Jahre nach seinem Studienabbruch. Drew Faust, Präsidentin der Elite-Uni, lobte die Errungenschaften des berühmten „Ehemaligen“. „Wenige Innovationen der heutigen Zeit haben solch weitreichenden Einfluss auf das Interaktionsverhalten der Menschen weltweit wie Facebook.“ Zudem könnten es wenige Individuen mit Mark Zuckerbergs Antrieb aufnehmen, „die Welt durch den innovativen Gebrauch von Technologie zu verändern“.

Hinzuzufügen wäre: Wenige andere Persönlichkeiten haben so eindrucksvoll bewiesen, dass man es als Studienabbrecher zu etwas bringen kann…

Jens Szameit | teleschau – der mediendienst

Statusmeldungen: Jetzt auch bei Facebook mit bunten Bildern…

webnewsOhne beigefügtes Bild- oder Videomaterial ist eine Statusmeldung in diesen Tagen offenbar nicht viel wert in der digitalen Welt, zumindest scheinen es die großen Messenger-Dienste so zu sehen. Nachdem WhatsApp zuletzt ein entsprechendes Update durchgeführt hatte, das im Ergebnis stark an die Stories von Snapchat erinnert, zieht Facebook jetzt mit der „Messenger Day“-Funktion nach.

Direkt über die App können User von Android- und iOS-Geräten zukünftig aus einem Pool von 5.000 Rahmen, Effekten und Motiven auswählen, um eigens aufgenommene oder im Netz aufgestöberte Bilder und Videos aufzuhübschen und damit zu „dokumentieren“, wo sie sich gerade befinden oder womit sie beschäftigt sind. Ähnlich wie bei den Konkurrenz-Anbietern verschwinden die „Messenger Day“-Statusmeldungen nach 24 Stunden wieder. Und weil nicht jeder Facebook-Freund jede (eventuell auch mal alberne) Meldung sehen soll, lässt sich die Anzeige der Einträge auf bestimmte Kontaktgruppen beschränken.

John Fasnaugh | teleschau – der mediendienst

 

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